Parodontose-Behandlung in Tübingen

Die Parodontitis oder Parodontose, wie sie auch häufig genannt wird, gehört zu den am häufigsten festgestellten Diagnosen in deutschen Zahnarztpraxen. Da machen wir in unserer Praxis in Tübingen leider keine Ausnahme. Durchschnittlich leidet jeder zweite Erwachsene in Deutschland an einer Parodontitis. Je älter man wird, desto höher ist dabei das Risiko: Wer das 40. Lebensjahr überschritten hat, hat statistisch ein Risiko von 80 Prozent, an Parodontose zu erkranken. Bei Senioren liegt der Anteil der Betroffenen sogar bei über 90 Prozent.

Die Hälfte aller Erkrankungen ist dabei so schwer, dass sie langfristig den Verlust einzelner Zähne nach sich zieht. Tatsächlich ist Parodontitis die häufigste Ursache für Zahnverlust im mittleren und fortgeschrittenen Alter. Doch was lässt sich tun, um einer Parodontose vorzubeugen? Wir raten unseren Patienten in unserer Praxis in Tübingen, sich ausgewogen zu ernähren und auch auf das Rauchen zu verzichten. Außerdem ist es entscheidend, täglich gründlich und sorgfältig die Zähne zu putzen und auch die halbjährlichen Termine zur Vorsorge und professionellen Zahnreinigung beim Zahnarzt wahrzunehmen.

Um einer schweren, zum Zahnverlust führenden Parodontose vorzubeugen, ist nicht nur ein schnelles und nachhaltiges Agieren des Zahnarztes von Wichtigkeit, sondern auch effektive und klinisch bewährte Behandlungsmethoden. In Tübingen bieten wir Letztere im Zuge der Fachdisziplin der Parodontologie an. Oberste Priorität hat bei uns – und sicher auch bei Ihnen – der Zahnerhalt.

Parodontose – worum handelt es sich?

Als Parodontitis bzw. Parodontose, die auch in unserer Praxis in Tübingen behandelt wird, bezeichnet man die bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontiums), genauer des Zahnfleisches, Zahnzements, Zahnfachs, der Wurzelhaut und des Kieferknochens. Demnach also des Zahnbetts, das als Verankerungssystem der Zähne fungiert. Die Ursachen für eine derartige Entzündung sind bestimmte Bakterien, die sich besonders gerne in Zahnbelägen, also in Plaque und Zahnstein, ansiedeln, da sie hier besonders viel Nahrung finden. Als Vorstufe der Parodontitis gilt die Gingivitis, eine Entzündung des Zahnfleisches, bei der jedoch die anderen Teile des Zahnhalteapparates von der Entzündung noch nicht betroffen sind.

Risikofaktoren

Verschiedene Faktoren können das Risiko für eine Parodontose beeinflussen. In unserer Praxis in Tübingen beobachten wir, das vor allem eine mangelnde Zahnpflege zu einem erhöhten Risiko führen kann. Werden Zahnbeläge nach dem Essen nicht gründlich entfernt, entsteht Zahnstein, welcher ideale Bedingungen für die Ansiedlung von Bakterien bietet. Doch auch Rauchen, der übermäßige Konsum von Alkohol, eine besonders zuckerreiche Ernährung sowie beständiger Stress können eine Gingivitis auslösen. Diese bildet die Grundlage für eine entstehende Parodontose und sollte schnellstmöglich in unserer Praxis in Tübingen behandelt werden.

Diabetes mellitus + Rheumatoide Arthritis

Personen mit der Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus (Typ 1 und 2) zeigen verstärkt die Neigung zu parodontalen Erkrankungen und daher zu Entzündungen im Mundraum. Bei ihnen nimmt die Parodontose einen merklich schnelleren Verlauf bei gleichzeitig beschränkten Therapiemöglichkeiten. Es ist erwiesen, dass Diabetes mellitus und Parodontitis wechselseitig miteinander in Kontakt treten. Auf der einen Seite erkranken Diabetiker weitaus häufiger an Parodontose, andererseits wirkt sich die Parodontose negativ auf die ohnehin schon nicht guten Blutzuckerwerte aus. Ähnliche Wechselwirkungen zeigen sich bei Menschen mit rheumatoider Arthritis. Einerseits sind Rheumapatienten anfälliger für Parodontitis, auf der anderen Seite kann Parodontitis Rheuma bedingen. Somit sei besonders Menschen mit Diabetes mellitus sowie Rheuma geraten, sich hinsichtlich der Parodontose-Prävention regelmäßiger Kontrolltermine und Prophylaxe zu unterziehen. Gern begrüßen wir Sie hierzu in unserer Praxis in Tübingen.

Herzinfarkt + Schlaganfall

Herzinfarkt durch Zahnerkrankungen? Was im ersten Augenblick zusammenhanglos erscheint, wurde von neuen Studien tatsächlich schlüssig miteinander in Verbindung gebracht. Man geht davon aus, dass durch das entzündete und teils blutende Zahnfleisch Bakterien in die Blutbahn gelangen können, die dann tatsächlich Herzinfarkte und Schlaganfälle auslösen können. Eine sorgfältige Zahnpflege schützt also nicht nur Ihren festen Biss, sondern auch vor anderen schwerwiegenden Erkrankungen.

Anzeichen für Parodontose und Krankheitsbild

Die große Gefahr von Parodontose liegt darin, dass Sie häufig lange unbemerkt bleibt. Denn in der ersten Zeit der Zahnerkrankung hat der Patient in der Regel keinerlei Symptome. Deshalb ist die regelmäßige Vorsorge in unserer Praxis in Tübingen so wichtig. Im Zuge der Vorsorgeuntersuchung können wir Parodontose frühzeitig erkennen und entsprechend handeln, sodass kein Zahnverlust droht. Erste Signale, die meist nur Ihr Zahnarzt korrekt deutet, sind unter anderem:

  • Rötungen und Schwellungen des Zahnfleisches
  • Zahnlockerungen und Zahnverschiebungen
  • Zahnfleischbluten infolge von Zähneputzen und/oder Nahrungsaufnahme (z. B. bei einem Apfel)
  • Mundgeruch, verursacht durch bakterielle Substanzen
  • Wärme- und Kälteempfindlichkeit

Je früher wir in unserer Zahnarztpraxis in Tübingen eine Parodontose diagnostizieren, desto weniger negative Auswirkungen sind zu befürchten. Denn es gibt wirkungsvolle Behandlungen, mit denen man schwere Folgen wie Zahnverlust verhindern kann. Doch bei einer fortgeschrittenen Erkrankung ist ein bereits erfolgter Gewebeabbau unumkehrbar. Tiefe Zahnfleischtaschen, zurückgebildetes Zahnfleisch und offene Zahnhälse können dann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Befällt die Entzündung den Kieferknochen, lockert dies die Zähne und diese fallen schlussendlich aus. Nicht umsonst ist Parodontitis die häufigste Ursache für Zahnausfall im Erwachsenenalter.

Diagnose und Behandlung der Parodontose

Die Vorgehensweise bezüglich der Parodontose-Behandlung gestaltet sich in aller Regel, so auch bei uns in der Praxis in Tübingen, wie folgt: Besteht der Verdacht einer Parodontose, untersucht unser Team zunächst den Mundraum auf Zahnfleischtaschen hin, die bei einer solchen Erkrankung typischerweise deutlich in Erscheinung treten. Mittels einer Sonde ermitteln wir deren Tiefe. Die Tiefe der Tasche gibt schließlich Auskunft über das Stadium der Parodontose. Außerdem wird der Sitz der Zähne mithilfe eines Röntgenbildes überprüft. Die Behandlungsbasis bildet zunächst eine die Zahnoberflächen glättende professionelle Zahnreinigung. Der Fokus der darauffolgenden Behandlung liegt auf dem Reinigen der Zahnfleischtaschen und dem Eindämmen der Entzündung. Hierzu benutzt der Zahnarzt sowohl Handinstrumente als auch speziell maschinell betriebene Gerätschaften und nimmt eine schonende Zahnreinigung mit nachhaltigem Effekt vor.

Bei Menschen, die einmal an einer Parodontose erkrankt sind, ist das Risiko einer Wiedererkrankung sehr hoch. Wer zu dieser Gruppe gehört sollte deshalb besonders sorgfältige Vorsorgemaßnahmen ergreifen. Regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt sowie professionelle Zahnreinigungen sollten hier Pflicht sein. Gerne informieren wir Sie in unserer Praxis in Tübingen ausführlicher, welche Maßnahmen sich bei früherer Parodontose wirklich empfehlen.

Vereinbaren Sie einfach einen Termin bei uns. Zu diesem Zweck können Sie entweder unser Kontaktformular verwenden, uns eine E-Mail an info@zahnarztwiesner.de senden oder uns telefonisch unter 07071-68903 03 kontaktieren.

Selbstverständlich können Sie auch persönlich unsere Praxis in Tübingen besuchen und einen Termin vereinbaren. Wir führen die Parodontose-Behandlungen seit vielen Jahren mit großer Expertise durch und beraten Sie im Vorfeld umfangreich über mögliche Behandlungsmethoden. Unser Team freut sich auf Sie.